Im März 2026 Neue Hoteltypen entwickeln sich leise

Wann Tiny Houses, Lodges oder Glamping-Einheiten für Hotels wirklich wirtschaftlich interessant werden.

Resorthotels haben sich in Deutschland den letzten Jahren einen immer größeren Platz im Bau- und Transaktionsvolumen erkämpft. Ihre Projektentwicklung wird ja auch immer professioneller. Da ist es kein Wunder, das der internationale Trend zu Glamping, Baumhäusern und Tiny Houses auch bei uns aufgenommen wird. Für manche Hotels mit ungenutzten Grundstücksreserven bieten Sie eine ideale Ergänzung im Room-Mix mit einem Hauch von Abenteuer, Romantik und Naturnähe. Sogar die luxuriöse Sonnenalp im Allgäu hat jetzt fünf freistehende „Naturlodges“ je auf bescheidenen 28 qm errichtet, separat von den Hotelgebäuden auf einer Grundfläche von 2.000 qm und aus vorgefertigten Holzmodulen.



Die Herausforderung sind die Baukosten, denn auch Tiny Houses sind Häuser, für die alle unsere Bauvorschriften gelten. An Vorfertigung, vorzugsweise in Osteuropa, geht da kein Weg vorbei, egal. ob der konstruktive Kern der Einheiten ein Container, ein Bauwagen, ein Holzgerüst oder gar ein Beton-Abwasserrohr ist. Hier kann die Kreativität der Architekten noch einen echten Mehrwert mit USPs für den Hotelier generieren, der sich neue Gästegruppen erschließen und seine zentralen Hoteleinrichtungen besser auslasten kann.



Aufmerksam geworden, sehe ich jetzt in vielen Regionen derartige Projekte sich entwickeln. Große Aufmerksamkeit erregen sie nicht, sind es doch mal hier 4 Einheiten und mal dort vielleicht 9. Plötzlich bekommen aber dadurch bisher als langweilig verschriehene Lagen wie z.B. im Mittelgebirge eine neue Attraktivität. Vier Tiny Houses retten natürlich kein marodes Ferienhotel im Sauerland, hier wird man über Skalierungen nachdecken müssen.



Ich werde das weiter beobachten und verabschiede mich erst einmal in den Osterurlaub. Wohin? In ein Tiny House zwischen Wald und Weingärten natürlich, auf Chateau Vartsikhe im schönen Imeretien, www.chateauvartsikhe.com.